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Ruine der Feste Pomezná

Zřícenina tvrze Pomezná · Pomezná, 351 31 Libá

Die Ruine der Feste Pomezná gehört zu den wenigen greifbaren Zeugnissen des verschwundenen Dorfes Markhausen, das nahe der Eger unweit der heutigen tschechisch-bayerischen Grenze lag. Laut Denkmalkatalog bestand in Pomezná bereits im 13. Jahrhundert sicher ein Herrensitz; der erhaltene Steinturm gehört zu einer jüngeren Feste, die wahrscheinlich im 14. oder 15. Jahrhundert im Bereich des späteren Hofes Nr. 1 entstand.

Was Zu Sehen Ist

Der wichtigste Rest ist ein massiver vierseitiger Turm mit einem Grundriss von ungefähr acht mal acht Metern. Der Turm besitzt kein Dach mehr und ist als offene Hülle mit starkem Mauerwerk, Schießscharten und Spuren eines Kellers erhalten. In der Umgebung lassen sich im Gelände noch Reste des ehemaligen Hofes sowie Hinweise auf einen Graben oder Wasserlauf erkennen. Der Ort wirkt besonders eindrücklich, weil er sowohl vom mittelalterlichen Egerland als auch vom Verschwinden eines ganzen Grenzdorfes nach dem Zweiten Weltkrieg erzählt.

Praktische Informationen

Die Ruine ist ein Kulturdenkmal und von außen frei zugänglich. Beim Betreten des Turmrests oder der Nähe des Kellers ist Vorsicht nötig, da es sich um eine unüberdachte Ruine mit unebenem Boden und gelockertem Mauerwerk handelt. Vor Ort gibt es keine Besucherinfrastruktur; am besten lässt sich Pomezná als Station einer Wanderung oder Radtour entlang der Eger einplanen.

Anfahrt Und Kontakt

  • Denkmalkatalog: Ruine der Feste
  • Touristische Informationen und GPS: Turistika.cz
  • Historischer Kontext: Hrady.cz
  • Zugang: von außen frei zugänglich, keine regelmäßigen Öffnungszeiten
  • GPS für die Navigation: 50.10228, 12.25388

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